Die Entstehung der Zytologie als Studie von abgeschilferten Zellen führt zurück in die Mitte des 19. Jahrhunderts. Im Jahre 1847 beschreibt Pouchet in seinen Arbeiten morphologische Veränderungen in den vaginalen Abstrichen in Abhängigkeit vom hormonellen Zyklus. 1860 macht Beale eine erste Studie der desquamierten Zellen mit dem Ziel Krebs zu diagnostizieren. Schon im Jahre 1928 führt George N. Papanicolaou die Zytologie als Methode zur Krebsdiagnostik des Gebärmutterhalses ein. Papanicolaou entwickelte eine Färbung, welche in der Zytologie auch heute noch mit Abstand die meist Genutzte ist. Deswegen trägt übrigens der bekannte Früherkennungstest für Gebärmutterkrebs auch den Namen PAP-Test.

Seit etwa vierzig Jahren ist die Zytologie als Mittel zur Früherkennung von Krebs anerkannt, speziell für den Gebärmutterhals der Frau, da sie erlaubt ihn in einem frühen Stadium nach zu weisen und somit die Behandlung zu vereinfachen. Dank der zahlreichen Früherkennungen ist diese Art von Krebs erfreulicher Weise sehr rar geworden vor allem in den industrialisierten Ländern. Aber dem breitem Betätigungsfeld der Zytologie seien keine Grenzen gesetzt, da Krebszellen von verschiedener Herkunft sind, also an diversen Orten aufzufinden sind, wie:

· Bei der natürlichen Abschilferung der Zellen (Urin, Sputum, Aszites, Liquoruntersuchungen...)

· Bei Spülungen körperlicher Hohlräume ( Magen, Peritoneum...)

· Bei Bürstungen Gebärmutterhals, (Ösophagus, Bronchien...)

· Bei Feinnadelpunktionen in einem festen oder zystischen Knoten. Dies wird mit oder ohne Ultraschallunterstützung ambulant durchgeführt. Dadurch wird die Zeit der Hospitalisierung verkürzt, was einerseits für den Patienten eine, kostengeringe und durch den kleineren Eingriff eine wertvolle Hilfe darstellt, und andererseits eine rasche differezielle Diagnose ermöglicht, - eine gutartigen Pathologie oder eine mehr oder weniger schwerwiegendere, bösartige Pathologie, die dann das weitere Prozedere bestimmt (chirurgischer Eingriff,... usw.).

 

 
 
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Dernière mise à jour: le 31 janvier, 2004
 
 

Pour en savoir plus:

Meisels A, Morin C: Cytopathology of the Uterine Cervix. ASCP Press, Chicago 1990.

Gloor E, Shu YJ: Comprehensive Cancer Cytopathology of the Cervix Uteri. Color atlas of cancer cytopathology, vol 4. McGraw-Hill, New-York 1995.

Koss LG: Diagnostic Cytology and Its Histopathologic Bases. J.B.Lippincott Co, Philadelphia 1979.